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Veganer Brunch im Viasko

Gepostet in Haltestelle Berlin

Berlin Tag 106

Schon vor einiger Zeit war ich mit meinen „Vegan Girls“ an einem ausgelassenen Sonntag zum Brunch verabredet. Es sollte ins Viasko gehen, in der Nähe des Kottbusser Tors.

Das Viasko ist komplett vegan und steht 100%ig dahinter. Das geht sogar so weit, dass man einen gewissen Dresscode einhalten muss. Denn Vegan-Sein ist für viele mehr als nur eine Ernährungsweise sondern auch ein ganzer Lebensstil. Man darf also auf keinen Fall Pelz tragen oder irgendetwas, das so ähnlich aussieht (um von Kunstpelz ganz zu schweigen), wenn man rein will.

Ich hatte sogar darauf geachtet, Stoffschuhe zu tragen, obwohl Leder nicht offiziell verboten ist. Dabei ganz vergessen hatte ich meinen Lederrucksack, den ich sogar mit einem Schal überdeckte, um den ein oder anderen missbilligendem Blick von den Kellnern zu umgehen. Diese Einstellung des Viaskos ist schon sehr extrem und sicher nicht für jeden etwas. Einmal drinnen war es aber sehr gemütlich.

„Bitte kein Pelz und nichts was danach aussieht!!!“

Wir hatten einen Tisch für 6 Personen reserviert (sonst hätten wir auch keinen Platz bekommen) und wurden in einer süßen Ecke platziert. Das Buffet war riesig – wahrscheinlich das größte vegane in Berlin. Dabei sah es überhaupt nicht besonders „vegan“ aus, falls Essen überhaupt so aussehen kann. Von süß bis herzhaft war etwas für jeden Geschmack dabei. Und vor allem für Leute interessant, die sich der veganen Küche bisher noch nicht über den Weg getraut haben und sich überzeugen lassen wollen, dass das nicht nur gesundes Grünzeug ist. Denn dieses Buffet war definitiv nichts für die schlanke Linie.

Wir haben den Brunch sehr genossen, auch wenn unsere Bäuche danach etwas wehtaten und wir erst mal einen Verdauungsspaziergang einlegen mussten.

 

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