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Schlagwort: Rezension

Medea – Mutter oder Monster?

Gepostet in Inspirationen

Rezension zu „Mamma Medea“ von Tom Lanoye am Rheinischen Landestheater in Neuss   Eine Frage, die Tom Lanoye schon im Titel seiner Adaption des antiken Klassikers bis hin zur letzten Szene des Stücks stellt – und nicht beantwortet. Die Königstochter von Kolchis Medea (Juliane Pempelfort) verlässt aus Liebe zu dem Griechen Jason (Philipp Alfons Heitmann) ihre Heimat, verrät ihre Familie und wird zu einer Geflüchteten. Sie landet in einem neuen Königreich – in dem sie nie wirklich ankommt – wo sie isoliert ist und schließlich sogar von ihrem Ehemann und einzigem Vertrauten im Stich gelassen wird. Ein Mann, der sie benutzt und einst einmal ehrlich geliebt hat, jetzt aber eine neue, machtvollere Verbindung eingehen und Medea mit den gemeinsamen Kindern loswerden will. Eine Frau, die alles verloren und geopfert hat…

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Theaterstück-Rezension „Er ist wieder da“

Gepostet in Haltestelle Berlin

Berlin Tag 40 Vergangenen Mittwoch traf ich mich mit meiner schwedischen Tandempartnerin am Theater am Kurfürstendamm. Wir hatten uns für eine Komödie entschieden, da die Handlung dabei meist nicht allzu verworren ist, damit sie sich auf die Sprache konzentrieren kann. Ehrlich gesagt, war es mein erster Theaterbesuch in Berlin, an den großen Häusern war ich bisher noch nicht – was ich aber bald nachholen werde! Das private Theater am Kurfürstendamm war aber trotzdem ein echter Hingucker. Es wurde 1921 eröffnet und ist eine wahre Schönheit im Stil der 20er Jahre mit süßen kleinen Logen und einem extravaganten Kronleuchter an der Decke. Ich habe weder das Buch gelesen noch dessen Verfilmung gesehen, beides war aber sehr erfolgreich und viel diskutiert. Ich war also sehr gespannt auf die Theaterfassung von „Er ist…

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