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Hannah Thomé Beiträgen

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main

Gepostet in Vorsprechen

Mein erstes Vorsprechen, 22.05.2015 Die Hinfahrt Mit dem Fernbus und meiner besten Freundin Anne an meiner Seite ging es an einem Freitag Mittag nach Frankfurt. Die Deutsche Bahn streikte (mal wieder) und ich war froh, dass ich mich ohnehin nicht auf sie verlassen hatte. Gott sei Dank kam Anne zur Unterstützung mit und lenkte mich ab, so gut sie konnte. Der Frankfurter Hauptbahnhof zeigte sich an diesem Tag nicht gerade von seiner besten Seite. Dafür aber der Uni-Campus, wo wir unsere Freundin trafen, bei der wir übernachten würden. Wir fuhren in ihre Wohnung, legten unser Gepäck ab und kurze Zeit später waren Anne und ich auf dem Weg zur Schauspielschule. Ich habe eigentlich bisher bei jedem Vorsprechen ca. einen Tag vorher dazu eingeplant, einmal zum Gebäude zu fahren. Damit man…

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Networking – Filmstammtisch Berlin

Gepostet in Haltestelle Berlin, und Jobjagd

Berlin Tag 7 Über eine Bekannte habe ich von dem Filmstammtisch hier erfahren, die Situation am Schopfe ergrinffen und mir noch von Köln aus ein Ticket (5€) besorgt. Das läuft ganz einfach unter Eventbrite, wo man das Ticket per Mail zugeschickt bekommt oder auch auf der App digital (allerdings nur mit Account) als PDF vorzeigen kann. Das Projekt wurde von Sören und Juan, zwei jungen Filmschaffenden, im Januar diesen Jahres gegründet und organisiert. Nach einer Art Pilotfolge bzw. -treffen merkten sie, dass es viel Interesse am Austausch, Vernetzen und gegenseitigem Unterstützen in der Branche gibt. Es kamen so viele Leute, dass sie bald eine größere Location finden mussten und nun findet der Filmstammtisch regelmäßig im JÄÄ-ÄÄR Café einmal im Monat statt. Die Stimmung wurde zu Beginn vor allem durch kleine…

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Musik-Mittwoch

Gepostet in Inspirationen

Van Morrison – Brown Eyed Girl Van Morrson’s vielleicht bekanntestes Lied wurde 1967 auf dem Album „Blowin‘ Your Mind!“ veröffentlicht. Es handelt vom Erwachsen-Werden, Jugend und Erinnerungen, aber auch von Sex. Die entsprechende Textstelle musste vom Nordiren allerdings zensiert werden, da es damals ein Skandal war und viele Radios sich sonst geweigert hätten das Lied zu spielen. Ich bin ein Riesen-Fan von Van Morrison, seiner Stimme und seinen Liedtexten. Seine Musik löst eine ganz besondere Stimmung von Sommer, Sonne, Leichtigkeit und Nostalgie aus. Und das hier ist eines meiner absoluten Lieblingslieder. Nicht nur von ihm, sondern auch allgemein. Ich muss immer daran denken, wie ich in Australien mit einer Gruppe von wunderbaren Menschen an einer Hütte am See gecampt habe und wir abends am Lagerfeuer saßen und der Musiker Frank…

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The Bowl

Gepostet in Haltestelle Berlin

Berlin Tag 3 Nach einem traurigen Abschied am ZOB wollte ich mich ablenken und machte mich auf den Weg ins Restaurant The Bowl. Meine Mitbewohnerin hatte mich spontan dazu eingeladen, an einem Vegan-meet-up teilzunehmen, das von den beiden (mir zu dem Zeitpunkt noch unbekannten) Bloggerinnen Jil und Melina organisiert war. Ich ernähre mich zwar nicht vegan, bin aber experimentierfreudig und offen für die vegane Küche, probiere auch gerne mal neue Rezepte dieser Richtung aus. Das Treffen war total schön, mit vielen netten Menschen und vor allem das Essen war einfach nur ein Genuss! Ich hatte den Smoothie „Purple Haze“ (Blaubeeren, Hibiskus, Banane, Datteln, Hanfsamen, Zimt, Reis-Mandelmilch und Eiswürfel aus vitalem Wasser), der SO lecker war – irgendwie süß und fruchtig zugleich. Außerdem die „Low Carbonara Bowl“ (gebratene Zucchini Spaghetti mit…

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Erkundungstour: Essen in Neukölln und Sightseeing

Gepostet in Haltestelle Berlin

Berlin Tag 2 Um unsere wenigen gemeinsamen Tage richtig zu nutzen, hatten wir uns einiges vorgenommen. Unser Plan war ein arabisches Frühstück in Neukölln – wo sonst? Der orientalische Supermarkt in dem wir dort waren, ist der größte den ich je gesehen habe. Und auch die Auswahl an Restaurants und Imbissen ist unfassbar groß. Ich wollte unbedingt „Ful“ (auch: „Foul“) mit Tahin essen, das ist ein Gericht bestehend aus Sau – oder meist Favabohnen, die gekocht und mit einer Tahini-Soße zubereitet werden. Zumindest in dem syrischen Rezept, was ich bisher kennengelernt habe. Denn Ful kann ganz unterschiedlich zubereitet werden, was teilweise auch stark von dem Land abhängt, aus dem das jeweilige Rezept stammt. Ful ist weit verbreitet und gilt als besonders beliebt im Nahen Osten z.B. in Syrien, Libanon oder…

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Berlin Tag 1

Gepostet in Haltestelle Berlin

It begins… Nach einer ca. 7-stündigen Fernbusfahrt von Leverkusen aus mit meinem Freund, bin ich am Berliner ZOB gut angekommen. Gott sei Dank hat der Busfahrer nicht kontrolliert, wie schwer meine zwei Koffer sind. Auf der Homepage von Flixbus steht zwar, dass jeder nur 30kg wiegen darf, aber ganz ehrlich – ich habe noch nie einen Busfahrer mit einer Waage zur Kontrolle gesehen. Du fragst dich bestimmt, wie das gehen soll – mit Fernbus und bloß zwei Koffern umziehen. Da ich glücklicherweise in ein möbliertes WG-Zimmer einziehe, ist das nicht unmöglich. Habe ich mir selbst bewiesen. In der Bahn und auf den nächtlichen Straßen kamen uns schon einige Leute entgegen, die es in dieser Exzentrik wahrscheinlich nur hier gibt. Das war zuerst ein wenig beängstigend, aber ich denke daran wird…

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Meine Ziele für Berlin

Gepostet in Haltestelle Berlin

Der Tag an dem ich nach Berlin ziehe, rückt immer näher. Manchmal sehe ich dem mit freudiger Erwartung entgegen, manchmal frage ich mich, wozu ich das überhaupt mache. Ich war schon das ein oder andere Mal in der Stadt unterwegs und habe ehrlich gesagt nicht die besten Erinnerungen daran. Nichtsdestotrotz ist Berlin, gerade was die Kunst-, Film-, und Theaterszene angeht, wohl unbestritten Deutschlands kulturelle Hochburg. Hier ist der Wettkampf unter den Künstlern natürlich auch am höchsten, aber ebenso das Angebot. Ich bin gespannt, wie sich mein 1-Jahr-Berlin-Experiment gestalten wird. Ob es mir überhaupt gelingen wird, meine Ziele in dieser Zeit zu erreichen. Oder ob das ganze eine riesige Blamage wird, die ich auch noch ins Internet gestellt habe. Klasse. Bisher habe ich an 8 verschiedenen staatlich anerkannten Schauspielschulen in Deutschland…

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Durch die Augen von Flüchtlingen sehen

Gepostet in Inspirationen

Das Gedicht „Home“ von Warsan Shire Seit fast einem Jahr betätige ich mich ehrenamtlich im Bereich der Flüchtlingshilfe in meiner Heimatstadt. Das ist ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt. Ich finde, dass einige Bürger in Europa vergessen, aus welchen Gründen so viele Menschen hierher kommen und Schutz suchen. Wenige sind dazu bereit, sich auch nur vorzustellen was es heißt, seine Heimat und teilweise auch seine Familie hinter sich zu lassen. Und dass man sowas nicht, also wirklich niemals freiwillig macht. Ich meine dabei nur die Personen, die wirklich aus Kriegsgebieten und Not hierher kommen und nicht unter anderen Vorwänden. Ich möchte ein Gedicht mit dir teilen, dass ich vor einiger Zeit auf dem Blog von Ella Grace Denton wntlm.com entdeckt habe. Dieses Gedicht heißt „Home“ und stammt von…

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Wie wird man Schauspieler?

Gepostet in Jobjagd

8 PROS und 6 CONTRAS für staatliche und private Ausbildungen   Was ist das Richtige für mich? Jeder der ernsthaft in Erwägung zieht Schauspieler/in zu werden, steht früher oder später vor dieser Frage. Und die ist wirklich nicht so leicht zu beantworten. Sowohl private als auch staatlich anerkannte Schauspielschulen haben ihre Vor- und Nachteile. Einige habe ich für euch zusammengefasst. Wenn euch noch weitere einfallen, oder ihr in manchen Punkten nicht mit mir übereinstimmt, schreibt gerne einen Kommentar. PRO Staatliche Ausbildung staatliche Schulen haben einen besseren Ruf als private du musst keine Gebühren zahlen (außer eine Art Semesterbeitrag, den man an einer normalen Universität auch zahlt) der Unterricht und die Lehrer sind qualitativ hochwertig, da die Schulen Gelder vom Staat bekommen dein Abschluss ist staatlich anerkannt (als Diplom oder Bachelor…

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Mein Vorsprechtagebuch

Gepostet in Vorsprechen

Oder: Was mir damals weitergeholfen hätte. Als mein 19-jähriges Ich im Mai 2015 sein erstes Vorsprechen an einer staatlich angesehenen Schauspielschule hatte, wäre es am liebsten gar nicht erst erschienen. Vom Erdboden verschluckt werden oder sich in Luft auflösen hörte sich damals sehr viel verlockender an, als sich nach 7 Stunden Warten vor fremde Menschen zu stellen um eine Absage und harte Kritik einzukassieren. Ich war verdammt nervös. Um genau zu sein, konnte ich eine Woche vorher nicht mehr richtig schlafen oder essen. Total normal. Nicht wirklich. Ich kannte niemanden, der bereits Erfahrungen darin gesammelt hatte. Niemand, der mir berichten konnte wie so ein Vorsprechen abläuft. Ich hatte so viele Fragen und war dabei auf mich allein gestellt. Im Internet suchte ich nach Videos, Artikeln und anderen Informationen. Natürlich gab…

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