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Musik-Mittwoch

Gepostet in Inspirationen

Edward Sharpe & the Magnetic Zeros – Home

Edward Sharpe & the Magnetic Zeros… Sind einfach Magie. Magische Erscheinungen aus Los Angeles, erwacht aus einer früheren Zeit. Den 1960er und -70er Jahren um genau zu sein. Sie verkörpern nicht nur optisch das Hippietum dieser Zeit, sondern transportieren auch in ihrem Auftreten und ihren Liedern so viel „Love and Peace“, dass man sich am liebsten in einem Sommerkleid auf die nächste Wiese stellen möchte, um sich die Seele aus dem Leib zu tanzen.

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Lexie und wir in Sydney

Besonders bei dem Lied „Home“ geht es mir so. Ich habe es zum ersten Mal in Australien gehört, als ich mit meiner besten Freundin Anne in unserem Ford Maverick durch die Straßen düste und die Sonne unaufhörlich schien. Unsere dritte Freundin im Bunde hatte uns einen iPod für die Reise geschenkt, der voll mit Liedern war, die wir teilweise noch gar nicht kannten. Und „Home“ war eines davon. Es war Liebe auf den 1. Blick/Lauscher.

Anne hat sich später in Deutschland das ganze Album „Up From Below“ (2009 veröffentlicht) gekauft. Wir haben zusammen rein gehört, es ist einfach ein richtiges Gute-Laune-Sommer-Sonne-Album. Ich kann es auf jeden Fall jedem weiterempfehlen, der sich generell mit Indie-Folk anfreunden kann.
Ich würde Edward Sharpe & the Magnetic Zeros so gerne mal live sehen, aber leider touren sie hauptsächlich in den USA und sind nur selten in Europa unterwegs. Wenn du trotzdem auf dem Laufenden bleiben willst, kannst du auf ihrer Homepage vorbei schauen.

Allerdings muss man sagen, dass die Live-Auftritte nicht das gleiche sein werden wie noch vor 3 Jahren.
Die beiden Hauptsänger und Mitgründer der Band Alex Ebert und Jade Castrinos haben sich 2014 getrennt. Nicht nur musikalisch sondern auch privat. Jade hat die Gruppe zum Bedauern vieler Fans verlassen. Sie und Alex waren tatsächlich (wie man auch aus dem Lied schließen kann) in einer Beziehung, die leider scheiterte. Leider muss ich sagen, weil ich glaube, dass die Band ohne Jade nicht mehr dasselbe sein wird wie zuvor.

Nichtsdestotrotz kann man sich in den wunderbaren Liedern trösten, die die beiden gemeinsam gesungen haben. Wobei „Home“ vielleicht aus dieser Perspektive auch etwas traurig ist, da es thematisch vor allem um die Liebe der beiden geht. Besonders bei meiner Videosuche nach Live-Autritten (s.u.) ist zu sehen, dass die beiden etwas ganz besonderes verbunden hat.
Die Auftritte und die Magnetic Zeros sind einfach nur authentisch. Ich liebe die ausgelassene Stimmung, die auch auf den Videos gut transportiert wird, die Harmonie der Bandmitglieder und vor allem die Chemie zwischen Jade und Alex. Jades Tanzen ist so ansteckend, ihre ganze positive Art. Ich bin ein großer Fan von ihr auch als Solokünstlerin und finde es wirklich schade, dass sie nicht mehr Teil der Gruppe ist.

Wie auch immer, ich will auf das Wunderbare zurückkommen. Hier ist das Lied samt Musikvideo. Ich hoffe, es gefällt dir.

Diesen Zusammenschnitt von einem Live-Auftritt und anderen Privataufnahmen finde ich besonders schön.

Und dieses Video ist vielleicht nur für jemanden, der schon Fan der Band ist. Es ist wirklich lang, eine 13-minütige Version des Liedes bei einem Auftritt auf einem Festival. In der Bridge des Liedes (die normalerweise ein wunderschönes Liebesgeständnis beinhaltet) gehen Alex und Jade ins Publikum und fragen nach kurzen Erzählungen, die die Leute loswerden wollen. Ein Junge kommt zu Wort und berichtet, dass er vor einem Jahr im Krankenhaus war und dort von Edward Sharpe & the Magentic Zeros bekommen hat. Er hatte Leukämie und bekam an diesem Tag die Transplantation, die ihm das Leben gerettet hat. Diese Geschichte löst nicht nur bei den Bandmitgliedern, sondern im ganzen Publikum eine Euphorie aus. Der junge Mann wird kurzerhand mit auf die Bühne geholt, bekommt ein Tamburin in die Hand gedrückt und tanzt und singt den Rest des Liedes mit auf der Bühne. Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Ende zu schauen.

Wenn du willst, kannst du hier die Lyrics nachschauen.

*Um das hier alles auch bildrechtlich korrekt zu gestalten: Das Beitragsbild, sprich Cover des Albums „Up From Below“, ist beim Newbury Comics Label erschienen (alle Rechte vorbehalten) und gehört nicht mir. Ich habe es auf dieser Seite gefunden.

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