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Kategorie: Haltestelle Berlin

jup! Riot

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Kein Bock auf Victim Blaming Aus meiner Zeit in Berlin ist das Jugend- und Online-Portal jup! gar nicht mehr wegzudenken. Ich habe dort nicht nur viele tolle Möglichkeiten geboten bekommen, coole Leute kennengelernt und Artikel geschrieben, sondern auch einen Ort zum Austauschen und Mitmischen gefunden. Wir Redakteure*innen haben unter dem Hashtag #metoo eine Reihe zur sexuellen Belästigung gestartet. Das Projekt ist nicht in, sondern nach einer Redaktionssitzung ins Rollen gekommen. Ich war am helllichten Tag auf dem Rückweg nach Hause und wurde in der Bahn von einem älteren Mann angequatscht und belästigt. Zuhause angekommen, war ich ganz schön schockiert – von dem Typen, abe auch von meinem eigenen Verhalten. Ich konnte nicht verstehen, warum ich mich so geduckt hatte, den Typ nicht angeschrien oder andere Leute auf die Situation aufmerksam…

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Hüftengold am Mauerpark

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Berlin Tag 210 Es wird mal wieder Zeit etwas mehr auf Berlins kulinarische Seite einzugehen. Denn Berlin hat unglaublich viel zu bieten, so wie ich es in noch keiner anderen Stadt erlebt habe. Ein kleines aber sehr feines Café möchte ich euch heute vorstellen: Das Hüftengold am Prenzlauer Berg. Zum ersten Mal war ich dort noch zu einer kälteren Jahreszeit und traf mich dort mit einer Freundin einer Freundin, die ich nun selbst Freundin nennen kann. Keine Ahnung, ob das jetzt so verständlich formuliert ist, aber ich denke du weißt schon, was ich meine. Vor kurzem war ich wieder dort, dieses mal bedeutend schöneres Wetter. Vielleicht der erste schöne Tag im Jahr. Zumindest hier in Berlin. Das Hüftengold ist wirklich liebevoll eingerichtet und bietet an warmen Tagen auch noch zusätzliche…

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jup! Berlin – mein erster Beitrag beim Jugendportal

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Eine Freundin hat mich auf das Jugendmagazin jup! Berlin aufmerksam gemacht, wo sie als Jugendreporterin tätig ist. Ich wurde direkt spitzhörig und konnte mir gleich vorstellen auch bei jup! Mitzumachen. Das Berliner Jugendportal ist zum informieren, orientieren und diskutieren gedacht. Den Jugendredakteuren wird eine große Freiheit gegeben, was das Tätigkeitsfeld angeht. Ob als Kameramann, Reporter, Schnittmensch, Schreiberling, oder einfach nur kreativer Kopf – alle sind gefragt und können Themen umsetzen, die sie persönlich bewegt. Bei meinem ersten Beitrag als Jugendredakteurin war ich Teil einer Mädelstruppe, die im FEZ in Berlin die Rohkostmesse Rohvolution genauer unter die Lupe/Linse genommen hat. Wir haben sehr interessante Begegnungen gehabt, aber ich will auch nicht zu viel verraten… Das Ergebnis kannst du dir gerne anschauen: Viele weitere spannende Themen findest du auf der Homepage sowie…

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Veganer Brunch im Viasko

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Berlin Tag 106 Schon vor einiger Zeit war ich mit meinen „Vegan Girls“ an einem ausgelassenen Sonntag zum Brunch verabredet. Es sollte ins Viasko gehen, in der Nähe des Kottbusser Tors. Das Viasko ist komplett vegan und steht 100%ig dahinter. Das geht sogar so weit, dass man einen gewissen Dresscode einhalten muss. Denn Vegan-Sein ist für viele mehr als nur eine Ernährungsweise sondern auch ein ganzer Lebensstil. Man darf also auf keinen Fall Pelz tragen oder irgendetwas, das so ähnlich aussieht (um von Kunstpelz ganz zu schweigen), wenn man rein will. Ich hatte sogar darauf geachtet, Stoffschuhe zu tragen, obwohl Leder nicht offiziell verboten ist. Dabei ganz vergessen hatte ich meinen Lederrucksack, den ich sogar mit einem Schal überdeckte, um den ein oder anderen missbilligendem Blick von den Kellnern zu…

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Asiatische Restaurants in Berlin

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Berlin Tag 75, 116 und 117 Bevor ich nach Berlin gezogen bin, war ich wirklich vollkommen unerfahren was die asiatische Küche angeht. Natürlich kannte ich wie jeder die China-Nudeln, aber da hörte es fast auch schon auf. Ich hatte mich lange geweigert Sushi zu essen (weil ich Fisch nicht mag und Vegetarierin bin), ohne darüber nachzudenken, dass es dabei auch genug vegetarische Varianten gibt. Einmal waren wir mit der Familie bei einem Thailänder, aber daran erinnere ich mich kaum noch, weil ich noch sehr klein war. Und selbst als ich für ein paar Tage in Kuala Lumpur war, verzichtete ich größtenteils auf die einheimische Küche. In Berlin gibt es natürlich alles, was man sich vorstellen kann. Hier war ich bisher in einem japanischen, vietnamesischen, thai-indonesischen und koreanischen Restaurant und habe…

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Tim Burton meets Sushi in Berlin Mitte

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Berlin Tag 73 und 75 Nach einem erfolgreichen Drehtag zeigte mir der Regisseur der Serie diesen besonderen Ort, der mich sehr beeindruckte. Inmitten der herausgeputzten Hackeschen Höfe liegt das Eschschloraque Rümschrpümp. Hinter diesem Namen liegt eine der außergewöhnlichsten Bars, die ich je gesehen habe. Schon im Hinterhof der zu dieser versteckter Kneipe führt, wird man darauf vorbereitet, was einen drinnen erwartet. Der Innenhof ist bunt von verschiedensten Kunstwerken bedeckt, chaotisch, etwas dreckig und düster. Genau wie das Eschloraque. Gedämmtes Licht dringt durch den Zigarettenrauch. Die Bedienung sieht aus wie eine dieser zerbrechlichen Figuren, die gerade aus einem Tim Burton Film entsprungen ist. Und nicht nur die Menschen hinterm Tresen, sondern auch die schräge Dekoration hat mich stark an Motive von Tim Burton und seine Ausstellung erinnert, die ich einmal in…

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Orientalische Stimmung beim Neuköllner Wochenmarkt

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Berlin Tag 63 In Berlin habe ich schon ein paar Ecken für mich entdeckt. Zum einen bin ich öfter am Boxhagener Platz in Friedrichshain, wo es viele schöne Cafés und wöchentlich verschiedene Märkte gibt. Genau so gerne bin ich in Neukölln zum Beispiel auf der Karl-Marx-Straße oder mit meinem Freund im Tiba-Restaurant unterwegs, wo es die allerbeste Linsensuppe gibt. Noch schöner und vor allem ruhiger geht es am Maybachufer zu (was auch in Neukölln ist). Dort gibt es jeden 2. Sonntag den Nowkoelln Flowmarkt sowie jeden Dienstag und Freitag den Türkischen Wochenmarkt. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und dort einmal vorbei geschaut. Neben charismatischen Obst- und Gemüseverkäufern, gab es dort auch viele orientalische Spezialitäten, bunte Stoffe, Schmuck und Kleidung zu kaufen. Die Atmosphäre war toll, das Sahlep…

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Tipps für Schweden-Fans in Berlin

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Berlin Tag 57 Wer mich gut kennt, weiß, dass ich ein Faible für Schweden, die Menschen dort und ihre Sprache habe (obwohl ich paradoxerweise bisher noch nie in diesem Land war). Wenn ich jemanden im Radius von 30 Metern Schwedisch sprechen höre, gehen bei mir alle Alarmglocken. Ich steuere auf mein Opfer zu und baue gewöhnlicherweise – diskret wie ich bin – mit diesem Satz den ersten Kontakt auf: „Förlåt mig, pratar du svenska?“ („Entschuldigung, sprichst du Schwedisch?“). Was natürlich nur eine rhetorische Frage ist. Zum lockeren Gesprächseinstieg. Als Eisbrecher. Da ich den Schweden ja schon längst enttarnt habe. Hier in Berlin gibt es eine große schwedische Community. Und einen Ort, an dem man auf so viele authentische Exemplare trifft, dass ich mit meinem Rededrang gar nicht hinterher komme. Dieser…

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Theaterstück-Rezension „Er ist wieder da“

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Berlin Tag 40 Vergangenen Mittwoch traf ich mich mit meiner schwedischen Tandempartnerin am Theater am Kurfürstendamm. Wir hatten uns für eine Komödie entschieden, da die Handlung dabei meist nicht allzu verworren ist, damit sie sich auf die Sprache konzentrieren kann. Ehrlich gesagt, war es mein erster Theaterbesuch in Berlin, an den großen Häusern war ich bisher noch nicht – was ich aber bald nachholen werde! Das private Theater am Kurfürstendamm war aber trotzdem ein echter Hingucker. Es wurde 1921 eröffnet und ist eine wahre Schönheit im Stil der 20er Jahre mit süßen kleinen Logen und einem extravaganten Kronleuchter an der Decke. Ich habe weder das Buch gelesen noch dessen Verfilmung gesehen, beides war aber sehr erfolgreich und viel diskutiert. Ich war also sehr gespannt auf die Theaterfassung von „Er ist…

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Exploring Köln – Yummy Müslibar

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Meine Tage zu Hause waren ziemlich vollgepackt. Nicht nur eine kurdische Hochzeitsfeier stand in meinem Terminkalender sondern auch so ziemlich alle meine besten Freunde, die ich versuchte unter einen Hut zu kriegen. Meine beste Bonner Uni-Freundin Shari und ich trafen uns in Köln und besuchten die Yummi Müslibar. Die Internetseite ist leider nicht so gut aufgebaut, ich konnte zum Beispiel nicht die Adresse finden, jedenfalls kannst du dir auf der Facebookseite oder auf dem Instagram-Account ein besseres Bild machen. Shari hatte schon Gutes von dem Café gehört, ich noch gar nichts. Der Laden ist aber ein echtes Schmuckstück! Die Inneneinrichtung ist wirklich liebevoll eingerichtet und auch das Geschirr ist wild zusammengewürfelt und einfach nur putzig. In der Müslibar gibt es nicht nur das im Namen steckende, hausgemachte Müsli sondern auch…

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