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Hannah Thomé Beiträgen

Hör auf dein Herz, hör auf deinen Puls, hör auf dein Fingerzucken

Gepostet in Inspirationen

Felix Hecker und Hannah Thomé im Interview mit Anne Severin   „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“– Tommaso Campanella “If you can dream it you can do it” – Walt Disney “Do it better than anybody you ever seen do it” – Kanye West Das sagt sich leicht und hört sich bezaubernd an, doch wie sieht es mit der Umsetzung aus? Viele Menschen haben Träume, Talente und Ideen, aber nicht den Mut oder die Möglichkeiten um diese zu verwirklichen. Das müssen sich meine beiden Interviewpartner nicht nachsagen lassen. Sie erachten die einleitend gewählten Zitate nicht als leeren Worte, sondern sind tatkräftig am Werk, sie zu realisieren. Mich begeistern Menschen, die den Ehrgeiz und Biss besitzen, sich trotz Schwierigkeiten und enormen Aufwänden nicht von ihren Träumen abbringen zu lassen.…

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Lieblingsmenschen vereint im Dé-JE-Vu

Gepostet in Jobjagd

Ein Stück von Laura de Weck Bald ist es schon vier Wochen her, seitdem wir die Premiere von Lieblingsmenschen von Laura de Weck gefeiert haben. Dieses Projekt war ein ganz besonderes für mich. Das ganze war eine Art Experiment ein Ehemaligen-Ensemble des Jungen Ensembles des THEAS Theaters auf die Beine zu stellen. Unter der Regie von Kristin Trosits, die auch bei meiner ersten Produktion bei THEAS die Regie-Assistenz machte, wagten wir uns an das Stück heran. Ich muss ehrlich sagen, beim ersten Lesen war ich etwas skeptisch. Ich kam später zum Projekt hinzu und las das Stück nicht mit den anderen Darstellern bei der Leseprobe sondern für mich. Die Proben hatten angefangen, als ich noch in Berlin war und ich dachte schon, ich könnte gar nicht mitmachen. Dann musste aber…

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Berlin, du warst gut zu mir!

Gepostet in Haltestelle Berlin

Ein Rückblick 2017 neigt sich dem Ende zu und mit ihm auch meine Berlin-Zeit. Die Entscheidung, für ein Jahr dorthin zu ziehen, habe ich in keiner Sekunde bereut. Nicht nur für meine persönliche Weiterentwicklung hat es sich gelohnt, sondern auch für so viele andere Dinge und Personen, die ich kennenlernen durfte. Ich habe so vieles gelernt und entdeckt, neue Freundschaften geschlossen und Gleichgesinnte getroffen – einige werden mich bestimmt noch lange begleiten, da bin ich mir sicher. Ich durfte diese riesige Stadt erkunden – und das nicht nur als Tourist, sondern auch als wahrer Berliner auf Zeit das eigene Kiez unsicher machen. Dabei muss ich schon sagen, dass die ersten Tage in der Stadt nicht ganz so einfach waren. Wenn in Berlin der Winter herrscht, heißt es einen  nicht besonders…

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jup! Riot

Gepostet in Haltestelle Berlin

Kein Bock auf Victim Blaming Aus meiner Zeit in Berlin ist das Jugend- und Online-Portal jup! gar nicht mehr wegzudenken. Ich habe dort nicht nur viele tolle Möglichkeiten geboten bekommen, coole Leute kennengelernt und Artikel geschrieben, sondern auch einen Ort zum Austauschen und Mitmischen gefunden. Wir Redakteure*innen haben unter dem Hashtag #metoo eine Reihe zur sexuellen Belästigung gestartet. Das Projekt ist nicht in, sondern nach einer Redaktionssitzung ins Rollen gekommen. Ich war am helllichten Tag auf dem Rückweg nach Hause und wurde in der Bahn von einem älteren Mann angequatscht und belästigt. Zuhause angekommen, war ich ganz schön schockiert – von dem Typen, abe auch von meinem eigenen Verhalten. Ich konnte nicht verstehen, warum ich mich so geduckt hatte, den Typ nicht angeschrien oder andere Leute auf die Situation aufmerksam…

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The Rolling Stones – eine (noch) lebende Legende

Gepostet in Inspirationen

Musik-Mittwoch: Wir waren nicht dabei Die Stones haben tatsächlich vorgestern Abend mit ihrer No-Filter-Tour in der Düsseldorfer Esprit Arena gespielt, ohne dass ich davon vorher Wind gekriegt hatte. Keine Ahnung wie mir das passieren konnte. Selbst mein Umzug von Berlin zurück nach Hause und ein Europa Kurztrip sind dafür keine Entschuldigung. Jedenfalls fuhr ich mit meiner guten Mutti von der Arbeit zurück und hörten einen Radio-Beitrag über das Konzert, was noch am selben Abend sein sollte. In 3 Stunden um genau zu sein. Da kam uns die Schnapsidee noch schnell 2 Karten zu besorgen. Wer weiß, wann man das nächste Mal so eine Gelegenheit kriegt bzw. ob die Guten die nächsten Jahre überhaupt überleben! Kaum Zuhause angekommen, wurden die Abendessen-Pläne verworfen und stattdessen Karten gekauft, die tatsächlich noch im Internet…

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Jugend ohne Gott – Hauptdarsteller im Interview

Gepostet in Jobjagd

Jannik Schümann & Jannis Niewöhner über Tagebuchpartys und Fahri Yardim über Mut Für jup! Berlin durfte ich mit meiner Mitredakteurin Sina die Pressevorführung von „Jugend ohne Gott“ anschauen und danach einen Teil des Castes interviewen. Ich hatte zuvor zwar nicht das Buch von Ödön von Horváth gelesen, mich aber so weit es ging damit beschäftigt, Zusammenfassungen unnd Rezensionen gelesen. Ich war sehr gespannt auf den Film, da der Trailer so gar nicht auf den eigentlichen Inhalt der Buchvorlage schließen ließ, sondern eher an Filme wie „Hunger Games“ erinnerte. Es stellte sich dann aber zu meiner Überraschung heraus, dass die Geschichte doch mehr an das Buch gelehnt war, als der Trailer ahnen ließ. Der Film war spannend, actionreich und mit echter Starbesetzung ausgestattet. Sina führte das Interview mit Jannik Schümann und…

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Drama oder Trauma School? Mit Chelsea von Holst

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Im Gespräch mit Chelsea von Holst über die Unterschiede bei Vorsprechen zwischen Deutschland und England, Drama- oder eher Trauma-Schools? Chelsea und ich haben uns bei einem Vorsprechen in Potsdam kennengelernt. Nachdem wir unseren deprimierten Heimweg geteilt hatten, blieben wir irgendwie in Kontakt. Vor kurzem haben wir uns wieder getroffen und ausführlich miteinander gequatscht. Worüber wir uns ausgetauscht haben und was dabei heraus gekommen ist – darüber erfahrt ihr unten mehr. Mama, ich gewinne den Oscar! Ich: Was war dein Werdegang? Wie bist du nach Berlin und vor allem zum Schauspiel gekommen? Chelsea: Zum Schauspiel bin ich schon mit 3 Jahren gekommen. Meine Mutter hatte die Oscars geschaut und da sagte ich: „Ich will auch einen Oscar!“ Und dann meinte Mama: „Wenn du den Oscar gewinnst, dann ziehe ich das schönste…

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Kakkmaddafakka – Kack Mother Fucker?

Gepostet in Inspirationen

Musik-Mittwoch: Your Girl, Someone New, Restless und Forever Alone Die norwegische Band Kakkmaddafakka, kurz auch „The Kakks“ genannt, ist eine Band mit ganz besonderem Humor. Ich weiß nicht, ob es an der skandinavischen Luft liegt, oder ob diese Typen aus Bergen einfach nur Flausen im Kopf haben. Fest steht: In ihrer Eigenart sind sie einzigartig komisch – im Bandnamen, in Liedtexten, Interviews, Musikvideos und ganz besonders live. Lange begleitete sie der sogenannte „Kakkmaddachoir“, zwei Backgroundsänger und -tänzer, die auch schon mal experimentellen Ausdruckstanz während der Show zum Besten gaben. Hätte ich eine Band, würde ich es genau so machen – ausdruckstanzende Backgroundtänzer – ganz nach meinem Geschmack. Kakkmaddafakka spielen regelmäßig auf den größten Festivals auch hier in Deutschland. Bei Rock am Ring, dem Southside und Hurricane waren sie schon dabei…

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Filmrezension „Lipstick under my Burkha“

Gepostet in Inspirationen

Indische Frauen zeigen sexuelle Bedürfnisse Indo-German Filmweek Wirklich beeindruckt und berührt, wütend und traurig zugleich habe ich am Samstagabend das Kino verlassen. „Lipstick under my Burkha“ wühlt auf, schockiert, bringt zuerst zum Lachen und dann zum Weinen. Ein extrem tragisch und zugleich auch komischer Film der indischen Regisseurin Alankrita Shrivastava, den ich jedem ans Herz legen kann. Es geht um vier Frauen unterschiedlicher Religionen in verschiedenen Lebenssituationen, die gemeinsam unter einem Dach in der „Kleinstadt“ Bhopal in Indien leben. Vier Frauen, die von einem besseren Leben träumen und um ein kleines Stückchen Freiheit in den Grenzen ihres unterdrückten Lebens kämpfen. Da ist Usha, die älteste der Frauen: 55 Jahre alt, verwitwet und wird von allen nur noch „Tantchen“ genannt. Sie liest erotische Kitschromane, träumt von Zärtlichkeit und phantasiert von ihrem…

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Die 5 Phasen nach der Ablehnung an einer Schauspielschule

Gepostet in Vorsprechen

Fast jeder, der schon mal an einer staatlichen Schauspielschule vorgesprochen hat, kennt das: Das Rausgeschmissen-werden nach der 1., 2., oder sogar 3. Runde – die Ablehnung an einer Schauspielschule. Natürlich reagiert jede Person anders, dabei tritt jedoch folgendes Muster immer wieder auf. Phase 1: Das Leugnen Diese Phase besitzt viele Bezeichnungen, wird meist jedoch auch „Nicht-wahr-haben-wollen“ genannt. In diesem Abschnitt erhält der/die Betroffene/r die Nachricht und die Ablehnung an der Schauspielschule wird schlichtweg geleugnet. So wird beispielsweise oft davon ausgegangen, dass es sich bei der Absage um eine Verwechslung handeln muss. Typischer Satz: „Das kann doch nicht wahr sein, das ist gerade nicht passiert.“ Phase 2: Die Wut Die zweite Phase wird von Wut dominiert. Diese entwickelt sich durch den Neid auf die Weitergekommenen. Oft kommt es hierbei zu unkontrollierbaren…

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