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Hannah Thomé Beiträgen

Berlin, du warst gut zu mir!

Gepostet in Haltestelle Berlin

Ein Rückblick 2017 neigt sich dem Ende zu und mit ihm auch meine Berlin-Zeit. Die Entscheidung, für ein Jahr dorthin zu ziehen, habe ich in keiner Sekunde bereut. Nicht nur für meine persönliche Weiterentwicklung hat es sich gelohnt, sondern auch für so viele andere Dinge und Personen, die ich kennenlernen durfte. Ich habe so vieles gelernt und entdeckt, neue Freundschaften geschlossen und Gleichgesinnte getroffen – einige werden mich bestimmt noch lange begleiten, da bin ich mir sicher. Ich durfte diese riesige Stadt erkunden – und das nicht nur als Tourist, sondern auch als wahrer Berliner auf Zeit das eigene Kiez unsicher machen. Dabei muss ich schon sagen, dass die ersten Tage in der Stadt nicht ganz so einfach waren. Wenn in Berlin der Winter herrscht, heißt es einen  nicht besonders…

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jup! Riot

Gepostet in Haltestelle Berlin

Kein Bock auf Victim Blaming Aus meiner Zeit in Berlin ist das Jugend- und Online-Portal jup! gar nicht mehr wegzudenken. Ich habe dort nicht nur viele tolle Möglichkeiten geboten bekommen, coole Leute kennengelernt und Artikel geschrieben, sondern auch einen Ort zum Austauschen und Mitmischen gefunden. Wir Redakteure*innen haben unter dem Hashtag #metoo eine Reihe zur sexuellen Belästigung gestartet. Das Projekt ist nicht in, sondern nach einer Redaktionssitzung ins Rollen gekommen. Ich war am helllichten Tag auf dem Rückweg nach Hause und wurde in der Bahn von einem älteren Mann angequatscht und belästigt. Zuhause angekommen, war ich ganz schön schockiert – von dem Typen, abe auch von meinem eigenen Verhalten. Ich konnte nicht verstehen, warum ich mich so geduckt hatte, den Typ nicht angeschrien oder andere Leute auf die Situation aufmerksam…

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The Rolling Stones – eine (noch) lebende Legende

Gepostet in Inspirationen

Musik-Mittwoch: Wir waren nicht dabei Die Stones haben tatsächlich vorgestern Abend mit ihrer No-Filter-Tour in der Düsseldorfer Esprit Arena gespielt, ohne dass ich davon vorher Wind gekriegt hatte. Keine Ahnung wie mir das passieren konnte. Selbst mein Umzug von Berlin zurück nach Hause und ein Europa Kurztrip sind dafür keine Entschuldigung. Jedenfalls fuhr ich mit meiner guten Mutti von der Arbeit zurück und hörten einen Radio-Beitrag über das Konzert, was noch am selben Abend sein sollte. In 3 Stunden um genau zu sein. Da kam uns die Schnapsidee noch schnell 2 Karten zu besorgen. Wer weiß, wann man das nächste Mal so eine Gelegenheit kriegt bzw. ob die Guten die nächsten Jahre überhaupt überleben! Kaum Zuhause angekommen, wurden die Abendessen-Pläne verworfen und stattdessen Karten gekauft, die tatsächlich noch im Internet…

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Jugend ohne Gott – Hauptdarsteller im Interview

Gepostet in Jobjagd

Jannik Schümann & Jannis Niewöhner über Tagebuchpartys und Fahri Yardim über Mut Für jup! Berlin durfte ich mit meiner Mitredakteurin Sina die Pressevorführung von „Jugend ohne Gott“ anschauen und danach einen Teil des Castes interviewen. Ich hatte zuvor zwar nicht das Buch von Ödön von Horváth gelesen, mich aber so weit es ging damit beschäftigt, Zusammenfassungen unnd Rezensionen gelesen. Ich war sehr gespannt auf den Film, da der Trailer so gar nicht auf den eigentlichen Inhalt der Buchvorlage schließen ließ, sondern eher an Filme wie „Hunger Games“ erinnerte. Es stellte sich dann aber zu meiner Überraschung heraus, dass die Geschichte doch mehr an das Buch gelehnt war, als der Trailer ahnen ließ. Der Film war spannend, actionreich und mit echter Starbesetzung ausgestattet. Sina führte das Interview mit Jannik Schümann und…

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Drama oder Trauma School? Mit Chelsea von Holst

Gepostet in Inspirationen

Im Gespräch mit Chelsea von Holst über die Unterschiede bei Vorsprechen zwischen Deutschland und England, Drama- oder eher Trauma-Schools? Chelsea und ich haben uns bei einem Vorsprechen in Potsdam kennengelernt. Nachdem wir unseren deprimierten Heimweg geteilt hatten, blieben wir irgendwie in Kontakt. Vor kurzem haben wir uns wieder getroffen und ausführlich miteinander gequatscht. Worüber wir uns ausgetauscht haben und was dabei heraus gekommen ist – darüber erfahrt ihr unten mehr. Mama, ich gewinne den Oscar! Ich: Was war dein Werdegang? Wie bist du nach Berlin und vor allem zum Schauspiel gekommen? Chelsea: Zum Schauspiel bin ich schon mit 3 Jahren gekommen. Meine Mutter hatte die Oscars geschaut und da sagte ich: „Ich will auch einen Oscar!“ Und dann meinte Mama: „Wenn du den Oscar gewinnst, dann ziehe ich das schönste…

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Kakkmaddafakka – Kack Mother Fucker?

Gepostet in Inspirationen

Musik-Mittwoch: Your Girl, Someone New, Restless und Forever Alone Die norwegische Band Kakkmaddafakka, kurz auch „The Kakks“ genannt, ist eine Band mit ganz besonderem Humor. Ich weiß nicht, ob es an der skandinavischen Luft liegt, oder ob diese Typen aus Bergen einfach nur Flausen im Kopf haben. Fest steht: In ihrer Eigenart sind sie einzigartig komisch – im Bandnamen, in Liedtexten, Interviews, Musikvideos und ganz besonders live. Lange begleitete sie der sogenannte „Kakkmaddachoir“, zwei Backgroundsänger und -tänzer, die auch schon mal experimentellen Ausdruckstanz während der Show zum Besten gaben. Hätte ich eine Band, würde ich es genau so machen – ausdruckstanzende Backgroundtänzer – ganz nach meinem Geschmack. Kakkmaddafakka spielen regelmäßig auf den größten Festivals auch hier in Deutschland. Bei Rock am Ring, dem Southside und Hurricane waren sie schon dabei…

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Filmrezension „Lipstick under my Burkha“

Gepostet in Inspirationen

Indische Frauen zeigen sexuelle Bedürfnisse Indo-German Filmweek Wirklich beeindruckt und berührt, wütend und traurig zugleich habe ich am Samstagabend das Kino verlassen. „Lipstick under my Burkha“ wühlt auf, schockiert, bringt zuerst zum Lachen und dann zum Weinen. Ein extrem tragisch und zugleich auch komischer Film der indischen Regisseurin Alankrita Shrivastava, den ich jedem ans Herz legen kann. Es geht um vier Frauen unterschiedlicher Religionen in verschiedenen Lebenssituationen, die gemeinsam unter einem Dach in der „Kleinstadt“ Bhopal in Indien leben. Vier Frauen, die von einem besseren Leben träumen und um ein kleines Stückchen Freiheit in den Grenzen ihres unterdrückten Lebens kämpfen. Da ist Usha, die älteste der Frauen: 55 Jahre alt, verwitwet und wird von allen nur noch „Tantchen“ genannt. Sie liest erotische Kitschromane, träumt von Zärtlichkeit und phantasiert von ihrem…

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Die 5 Phasen nach der Ablehnung an einer Schauspielschule

Gepostet in Vorsprechen

Fast jeder, der schon mal an einer staatlichen Schauspielschule vorgesprochen hat, kennt das: Das Rausgeschmissen-werden nach der 1., 2., oder sogar 3. Runde – die Ablehnung an einer Schauspielschule. Natürlich reagiert jede Person anders, dabei tritt jedoch folgendes Muster immer wieder auf. Phase 1: Das Leugnen Diese Phase besitzt viele Bezeichnungen, wird meist jedoch auch „Nicht-wahr-haben-wollen“ genannt. In diesem Abschnitt erhält der/die Betroffene/r die Nachricht und die Ablehnung an der Schauspielschule wird schlichtweg geleugnet. So wird beispielsweise oft davon ausgegangen, dass es sich bei der Absage um eine Verwechslung handeln muss. Typischer Satz: „Das kann doch nicht wahr sein, das ist gerade nicht passiert.“ Phase 2: Die Wut Die zweite Phase wird von Wut dominiert. Diese entwickelt sich durch den Neid auf die Weitergekommenen. Oft kommt es hierbei zu unkontrollierbaren…

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Wie bereite ich mich auf ein Festival vor?

Gepostet in Inspirationen

7 Dinge, die du beachten solltest Einige von euch freuen sich bestimmt schon auf die Festivalsaison (oder sind schon mitten drin) und stecken jetzt in den letzten Vorbereitungen. Hier folgen 7 Tipps, die besonders für den ein oder anderen Festival-Neuling wertvoll sein könnten. Fangen wir einfach mal an. Es gibt einige Dinge, die man beim Packen, aber auch auf dem Gelände beachten sollte.   #1 Richtig packen – bloß kein Koffer Es fängt schon mit der richtigen Tasche an. Idealerweise besitzt du einen Backpack oder kannst dir einen ausleihen. Da passt eine ganze Menge rein, du hast die Hände frei für Zelt, Isomatte, Schlafsack und Co. und musst keine Kofferräder mühsam durch den Geländeschlamm hinter dir herziehen. Spätestens bei der Abreise wirst du dankbar dafür sein. Ansonsten kannst du auch…

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Auf einem schrägen Trip mit Jeff Kinney

Gepostet in Jobjagd

Für jup! Berlin durfte ich den Autor der erfolgreichen Kinderbuchserie „Gregs Tagebuch“ interviewen. Der amerikanische Schriftsteller Jeff Kinney war auf Promo-Tour in Deutschland, um die vierte Verfilmung „Böse Falle“ vorzustellen. Ein paar Tage vorher durfte ich schon die Pressevorstellung des Filmes sehen und ich muss sagen, es war wirklich unterhaltsam. Der Film ist natürlich vor allem etwas für die ganze Familie oder Jugendliche und ich war etwas überrascht, dass es auch bei einer Anfang-Zwanzig-Jährigen (also mir) so gut ankam. In der Woche danach traf ich dann Jeff Kinney im Schokoladenmuseum in Köln und ein bisschen nervös war ich dann schon. Ich hatte mir vorher natürlich in Absprache mit der Redaktionschefin einige Fragen überlegt, die ich ihm stellen wollte. Aber so ein Interview, das gefilmt wird hatte ich vorher noch nie…

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